Regenbogenbrücke

(19.08.2020)
Mickey, unser „Tierheimmaskottchen“, den viele von euch kennen und lieben gelernt haben, hat die vier Jahre seines Lebens bei uns im Tierheim verbracht. Er kam 2016 als kleines Kätzchen zu uns, nachdem er auf seinem Heimatbauernhof einen schweren Unfall hatte. Trotz seiner Diagnose, die Querschnittslähmung lautete, versprühte Mickey selbst in schweren Zeiten unglaubliche Mengen an Lebensfreude und Zufriedenheit, sodass wir uns jeden Tag an seiner frechen, unbeschwerten Art erfreuen konnten. Und nicht nur psychisch blühte der kleine Britisch-Kurzhaar-Mix auf, sondern auch mit seiner körperlichen Gesundheit ging es aufwärts. Zwar blieb er nach wie vor inkontinent, lernte jedoch nach mehreren Akupunktur-Behandlungen auf seine ganz eigene, holprige Art zu laufen, und von nun an stolzierte er, begleitet von dem seinen Pflegern nur allzu gut bekannten Stampf-Schleif-Geräusch seiner kleinen Pfötchen, wie ein kleiner Generaloffizier durch das Katzenrondell. Dabei wurden lautstark Befehle miaut und Geschichten erzählt, vor allem wenn er Verdacht auf etwas Essbares geschöpft hatte. Aber auch ohne Leckerli in Aussicht war Mickey immer auf Streicheleinheiten aus, und jedes Lebewesen unter der Sonne, egal ob Mensch, Hund oder andere Katze, war sofort sein Freund.
Leider musste unser geliebter Mickey am 19. August 2020 aufgrund multiplen Organversagens erlöst werden. Um ihm seinen wohlverdienten Stammplatz im Rondell für die Ewigkeit zu schenken, hatten wir uns entschieden ihn einäschern zu lassen. Mickey war und ist ein sehr besonderer Kater und wird für immer in unseren Herzen weiterleben.
Wir vermissen dich Mickey!

Mickey

(30.03.2020)
Schweren Herzens mussten wir den letzten zähen Burschen unserer Wildkatzen Gang aus der Villa Wildcat gehen lassen. Schecki (links) war letztes Jahr dem Krebs unterlegen, Mary (Mitte) war Anfang des Jahres einfach eingeschlafen und Moritz (hinten) ist mittlerweile auch von uns nach einem heftigen Schnupfen und Komplikationen in seinem wahrscheinlich 17. Jahr erlöst worden. Er wurde gerne beim Essen gestreichelt, aber wehe wann anders. Er hat die Gruppe geliebt und geleitet und auch mal einem Jungspund durch die Gitter der Ausläufe erklärt wer das Sagen hat. Die Hunde der Pflegerinnen hatte er sowieso im Griff. Über 10 Jahre haben sie uns begleitet und überwacht, sonnenbadend unsere Arbeit begutachtet. Alle drei werden vermisst!

ehm. Wildkatzen Gang